Wir „ernten“ und „danken“

 

Ende Juli, einige Tage vor der Feldernte dürfen wir reife Getreideähren von „unserem“ Feld für das Erntedankfest im Oktober abschneiden. Wir nehmen dazu Schere und Sichel mit. Da zu diesem Zeitpunkt nur mehr zwei Kinder den Kindergarten besuchen, besorgen wir uns einen „Träger“.

 

   

 

Wir bekommen die Einladung von „unserem“ Bauern Johann Zingl/Seidl, die geernteten Körner zu besichtigen.

Dazu laden wir an einem Septembernachmittag auch die Kinder, die beim Ökojahr dabei waren und bereits die Schule besuchen, ein. Wir marschieren durch „unseren Wald“, vorbei bei „unseren Feld“ das nun abgeerntet ist und kommen so ans Ziel. „Großes Staunen“, so viele Körner gibt es da zu sehen. Was ist denn das? Wir können mit einer alten „Abwinde“ hantieren und jedes Kind bekommt Körner für das Brot backen mit.

                         
   
       
   
   
 

Im Kindergarten werden nun die Körner von unserem Feld zu Mehl gemahlen. Es ist natürlich interessant, wenn man das selbst mit einer Mühle machen kann. Nun geht es ans backen. Es selber tun zu dürfen macht Spaß, es schmeckt natürlich gut und man lernt dabei.

 

   
       
   
       
     

Voller Freude dürfen wir beim Erntedankfest unser selbstgebackenes Brot und die Getreideähren zur Kirche bringen. Wir danken Gott dem Schöpfer, dass wir genug zu essen haben. Nach dem Gottesdienst bei der Agape, können die Kirchenbesucher von unserem Brot essen. Wir sind sehr glücklich und stolz darüber, denn es schmeckt.                         

 

   
     

 

Unser Apfelbaum trägt die ersten Äpfel. Es sind genau 5. Wir teilen natürlich, denn jeder darf ein winziges Stückchen kosten. Und natürlich, es schmeckt köstlich!

 

   
       
       
Eines ist leider traurig.

   

 

Unser Tannenbaum, den wir mit den Vätern im Frühling im Wald gesetzt haben, ist gestorben.

Beim Ausgang zum Bauern Zingl müssen wir sehen, dass unser Baum braun geworden ist. Mit der Handsäge schneiden wir unseren Baum um und nehmen ihn mit in den Kindergarten.

 

Auch die Baumtafel kommt mit. Wir werden sie bestimmt noch einmal brauchen. Aber was machen wir mit unsern Baum? Die Kinder meinten: „Wir könnten in ja verbrennen, denn das gibt Wärme“.

Damit beschließen wir das Öko-Jahr 2011/12 und gehen mutig in ein neues.

 

   
  dechantskirchen@graz-seckau.at