D. Und was wir noch alles gemacht haben?
 

 

Die Einführung der Müllbehälter

Die Müllbehälter erhielten wir für jede Gruppe vom Abfallwirtschaftszentrum Hartberg gratis für unseren Kindergarten. Wir haben in jeder Gruppe eine Müllturnstunde gehalten, an Hand eines  Bilderbuches die Mülltrennung veranschaulicht und

mit Sortierspielen die Mülltrennung spielerisch erarbeitet.

Die  Kinder waren mit viel Aufmerksamkeit und Spaß dabei.

 

Wir besuchten im Frühling „unser“ Feld. Was war passiert?
 

Das Getreide war bereits gewachsen.     Und jetzt sieht es schon so aus.
 
   
       

Und es geht weiter! Wir werden beim Ernten zuschauen, dem Bauern um Getreide bitten. Dann werden wir das Getreide im Kindergarten mahlen, vom Mehl Brot backen, es beim Erntedankfest segnen lassen und dann verschenken.

Im Herbst haben wir zwei Apfelbäume gesetzt.

Im Frühling  hatten sie viele Blüten. Wir haben von einem Obstbauern gehört, dass wir Blüten weg nehmen müssen, wenn das Bäumchen zu viele hat.  Auch mussten wir die Äste auseinanderspreizen. Und jetzt sind schon Früchte drauf.

 
   

 

Ohne Väter geht nichts!

Ein besonderer Nachmittag war für die Kinder das Setzen unseres Tannenbaumes mit den Vätern im Wald. Jause und Getränk durften dabei nicht fehlen. Auf einem Leiterwagerl hatten wir den Baum, mit einem anderen transportierten wir Äpfel, Brot und Getränke. Im Stoffsackerl, dem sog. „Dechantskirchner Zeigga“ hatten wir die Gummistiefel, das „Gatschgwand“ usw. eingepackt.
 

   
       

Auch die Mütter luden wir zu einem Öko-Trip ein.

Um den Muttertag wanderten die Kinder mit ihren Müttern vom Kindergarten zu „ihrem“ Feld, erzählten ihnen, was sie auf „ihrem“ Feld schon alles erlebt haben.

Dann folgte ein Picknick für unsere Mütter bei unserem  Getreidefeld.

Beim Heimweg zeigten die Kinder auch den Müttern „ihren“ Bach.

Natürlich hatten die Kinder in ihrem Zeigga auch diesmal das „Gatschgwand“ mit.

 
   
       

Unsere Lieblinge in der Natur:

„Unser“ Feld, „unser“ Wald und „unser“ Bach.

Dorthin marschieren wir regelmäßig. Wir haben frische Luft, Bewegung und können dabei vieles entdecken. Meist haben wir das  „Gatschgwand“ in unserem Stoffzeigga mit. Immer auch ein Plastiksackerl, um Plastikmüll, denn wir auf dem Weg finden, einzusammeln. Dabei können wir vieles entdecken. Wir fühlen uns sehr wohl dabei. „Unser“ Feld, „unser“ Wald, „unser“ Bach haben für uns und die Kinder große Bedeutung.

 

   
       
 

Natur in allen Dingen!

Natürliche Sachen sind uns beim Basteln und Spielen sehr wichtig. Wir haben Holzstäbe selbst vom Wald geholt, abgeschält, welches wir für das Erntedankfest brauchten. Wir haben für den Muttertag ein Weidenkörbchen selbst geflochten. Naturmaterialien wurden in Turnstunden eingebaut.

Für Wiegen- und Messspiele verwendeten wir Maiskörner, und vieles mehr.

 

Heuer hat uns Herr Haas, der Vater von unserer Pädagogin Ingrid Offenegger gezeigt, wie wir aus Weiden und Birken „Pfeiferl“ machen können. Auch die Mädchen haben sich beim Herstellen solcher Musikinstrumente sehr geschickt angestellt. Und es gab ein tolles Konzert.

       
   
       

Was der Bauer alles braucht?

Wir folgten der Einladung von Frau Fachlehrerin Theresia Buchegger und besuchten einen Vormittag lang die Land- und Forstwirtschaftsschule in Kirchberg im Walde. Jugendliche Schüler zeigten uns die gesamte Schule mit den vielen Tieren, Geräten, Werkstätten und wir bekamen auch eine gute selbsthergestellte Jause. Es war ein sehr interessanter Tag.

 

   
       

Was es im Wald alles zu entdecken gibt.

Dazu fuhren wir zum Waldlehrpfad nach Vorau. Dort führten uns zwei Waldpädagogen durch den Wald. Wir sind mit offenen Augen durch den Wald gegangen. Was konnten wir da entdecken? Es war ein Eichkätzchen dabei, ein Murmeltier dabei, es war ein Fuchs dabei, eine Ente. Ein Hirschgeweih konnten wir entdecken, ein Geweih von einem Rehbock, und vieles mehr.

Und über all diese Tiere haben wir gesprochen, ob sie nachtaktiv sind, was sie fressen, usw. Wir haben bewusst den Vogelstimmen gelauscht. Wir lernten eine Tanne von einer Föhre unterscheiden.

Wir haben noch viel mehr gemacht. Alles zusammen war für die Kinder ein sehr schönes Erlebnis.

 

   
       

Und zu guter Letzt besuchte uns eine liebe Ziege. Sie ist zum Liebling der Kinder geworden.

Der Besuch der Ziege von den Kindergartenkindern Carina und Stefanie Riegler war natürlich ein besonderer Spaß. Sie durfte von den Kindern gestreichelt, gefüttert und durch den Garten spazieren geführt werden.

Das war unser Projekt „Ökojahr“ 2011/12 

Alle Fotos dazu können unter: www.pfarre-dechantskirchen.at unter „Aktuelles“, „Pfarrkindergarten – Unser Öko-Jahr 2011/12“, angeschaut werden.

Wir im Kindergarten haben auch früher schon umweltbewusst gearbeitet. Heuer ganz gezielt, auch mit Hilfe einer speziell ausgebildeten Pädagogin.

Wir haben  viel dazu gelernt. Und vor allem viele Freuden erlebt. Wir werden in diesem Sinne weiter arbeiten. Aus dem „Öko-Jahr 2011/12“ ist der „Öko-Kindergarten Dechantskirchen“ geworden. Wie heißt das Motto unserer Pfarre:

 

„GESUNDE  ERDE  FÜR  GESUNDE  KINDER“

 

Helga Zinggl, Leiterin des Pfarrkindergartens

       
   
  dechantskirchen@graz-seckau.at