Pfarrkindergartenjahr 2011/2012

 

UNSER ÖKO-JAHR – Der Start ist gelungen

 September 2011

„Unser Feld“

Die Kinder haben ein Feld von Zingl/Seidl zu „ihrem“ Feld gemacht. Da beobachten wir die Arbeiten vom Anbauen bis zur Ernte.

Wir beobachten das Abernten des Maisfeldes.

Viele Fragen: Wo kommt er hin? Was passiert damit? Wer braucht den Mais? Wie sieht er vor, wie sieht er nach der Ernte aus? Wie heißen die Geräte? Was geschieht danach?

Der Boden braucht auch Dünger, damit wieder etwas wachsen kann. Und wir schauen beim Pflügen zu.

   
       
   
       

Was man alles so unter der Erde entdecken kann? Würmer, Steine. Auch ein großer Stein war dabei, der vom Bauern Johann Zingl  mit den Händen herausgehoben werden musste, um wieder weiter ackern zu können.

 

   
       

Die Aussage eines Kindes:“ Helga, so schön, so vieles homa  g´sehn.“ Der Vormittag war für die Kinder leider zu kurz.

Wir beobachten das Eggen auf dem Feld und zeitgleich kommen die Samen in die Erde.

       

   
       

Nach einigen Wochen besuchen wir wieder das Feld und was entdecken wir? Die Körner haben Wurzeln bekommen und zeigen schon grüne Halme.

Wir mahlen Getreide zu Mehl und backen daraus unser Brot.

       
    
       
   
       

Wir danken Gott für das Getreide.

 

Natürlich nehmen wir beim Erntedankgottesdienst teil
 und bedanken uns für die gute Ernte.

 

Ökologische Phantasien

Die vom Feld selbstgeholten Maiskolben werden abgerebelt. Die Körner werden verwendet für Schüttspiele (wichtig  für die Motorik), für die Puppenwohnung zum Kochen, zum Basteln… .

Die Stecken für das Tragen der Früchte beim Erntedankfest, der Fahnen zum Nationalfeiertag, werden selbst vom Wald geholt und nicht gekauft.

 

   
       

Die Blätter, die uns der Herbst schenkt, dienen uns zum Malen und auch zum Turnen.

   
       

Beim nächsten Besuch unseres Feldes um zu sehen, wie hoch die Getreidehalme bereits gewachsen sind, haben wir mit Herrn Zingl Johann, dem Besitzer des Feldes, ein besonderes Erlebnis. Neben dem Feld wurden die Gänge bei vielen Maulwurfhügeln erkundet und über den Maulwurf gesprochen - ein reges Treiben der Kinder wurde beobachtet und wie so oft ein zu kurzer Vormittag.

       
   
       

Der Wald mit seinen bunten Blättern, die gute Luft, das Zwitschern der Vögel, die Ameisenhügeln, das Entdecken der verschiedenen Waldfrüchte, das Klettern auf den Bäumen, im  kleinen Bächlein Verschiedenes beobachten, und vieles mehr, all das ist für uns wichtig und gehört zu unserer Bildungsarbeit - die WERTSCHÄTZUNG DER NATUR.

       
   
       

Auch in unserem Garten des Kindergartens können unsere Kinder ihrem Tun freien Lauf lassen und erdverbunden sein.

       
   
 

 

     

Wir setzen zwei Apfelbäume

Zu unserem Ökojahr, dachte ich mir, könnten wir ja einen Apfelbaum setzen. Gesagt, getan!

Die Begeisterung der  Kinder war groß. Einen Baum bekamen wir von der Gärtnerei Loidl sogar geschenkt. Wo werden wir die Bäume setzen? Sie bekommen einen Platz direkt im Garten, wo die Kinder das Werden der Bäume und Äpfel am besten verfolgen können.  Die Bäume können uns so einen natürlichen Schatten schenken. Unser Herr Pfarrer besuchte uns am Tag des Pflanzens und war mit Begeisterung dabei.

       

    

       
   
       


Noch gießen und fertig! Ganz schön viel „ARBEIT“!
 

   
       
   
 

 

     

Am 6.Dezember besuchte uns der „Nikolaus“.

Natürlich nicht im Kindergarten, sondern in unserem Wald. Ein unvergessenes Erlebnis. Für die Geschenke nehmen wir unseren Zeigga mit.

       
   
       
 

 

Der Kindergartenzeigga

Diese „Kindergartenzeigga“ so wie wir sie nennen, sind von den Frauen der Katholischen Frauenbewegung genäht worden. Jedes Kind hat seine eigene Tasche, die ständig in Gebrauch ist. Alles, was so anfällt, wird damit nach Hause transportiert und von zu Hause wieder in den Kindergarten. So sind nur mehr selten Plastiksackerl im Gebrauch.

   
 

 

     

Mit dem Fahrrad, zu Fuß oder sonst einem Gefährt  kann man auch den Kindergarten erreichen. Es ist gesund und schadet nicht der Umwelt. In unserem Kindergarten gibt es auch sehr viele Buskinder.

       
   
       

 

Lebendiger Tannenbaum

Bei der Planung: "Wie gestalten wir heuer unseren Adventkalender?" kam die Idee, einen lebenden Tannenbaum mit Sternen zu schmücken! Toll!

Im Gespräch mit den Kindern über die Wichtigkeit des Waldes und unseres Baumes bemerkt ein Kind spontan: „ Der Baum gibt uns Sauerstoff“.

Jedes Kind  darf im Laufe der Adventzeit einen Stern auf den Baum hängen.

       

Gespräch mit den Kindern: „Den Baum wollen wir im Frühjahr im Wald setzen. Wie werden wir ihn in den Wald bringen, der ist  doch so schwer?“ Sogleich von den Kindern:“ Mein Papa ist sehr stark- wir nehmen einen Traktor- wir können einen Leiterwagen nehmen und, und…...“ So entsteht die Idee von einem „Baumsetzfest mit den Kindern und deren Vätern“.
 

   

 

     
   
  dechantskirchen@graz-seckau.at