KAPELLE  KROISBACH
 
 

Erstmals erwähnt wurde die Kapelle, die dem Hl. Urban geweiht ist, im Jahre 1824. Damals war es ein hohes gemauertes Kreuz mit einer Glocke. Der Umbau begann 1893 unter der Anleitung von Pfarrer Alois Maierhofer. Der Dachstuhl wurde 1896 von Johann Gruber aufgesetzt.

Ausgemalt wurde sie von Prof. Meidler und dem Hrn. Pfarrer. Die Statuen stammen aus Gröden. 1906 erhielt die Kapelle eine Beleuchtung. Die dafür benötigten 200 Kronen wurden von Maria Zehrfuchs gespendet.

Im Jahre 1920 wurden vom Grazer Handelsangestellten Wenzel, einem gebürtigen Kroisbacher, zwei Glocken übergeben. Eine davon wurde 1922 in die Bründlkapelle überstellt.

 

Nach dem 2. Weltkrieg wurde eine neue Glocke durch eine Sammlung von Materialien und Geldspenden angeschafft. Die Rechnung für das Gießen der Glocke wurde von Erwin Halwachs, als Danksagung für die Heimkehr seines Sohnes aus der Gefangenschaft, bezahlt.


 



Der Singkreis Kroisbach mit Obmann Franz Pausackerl und Chorleiter Horst Mayer

 



Mettengang der Kroisbacher und Kroisbacherinnen

 

1977 wurde die Kapelle unter der Leitung von Bertram Pausackerl generalsaniert. Die letzte Renovierung fand 2002 statt.

Damals wurde auch die wertvolle Statue der Hl. Dreifaltigkeit, die ein Geschenk  von Fam. Karl Kernbauer war, über dem Altar angebracht. Diese Statue stammt ursprünglich von der Gräfin Kometz aus der Wertheimstein - Villa in Wien. Sie wurde durch eine Wohnungsräumung nach Kroisbach gebracht.

Bis 1990 wurde der Strom für die Kapelle von der ÜLZ bezahlt. Danach wurde unter Pfarrer Dr. Martin Fischer am 27.4.1990 die Kapellengemeinschaft gegründet. Mit Obmann Franz Pausackerl hat sie eine kompetente Führung. Zur Zeit sind es 185 Mitglieder.

 


Die erste Außenmesse der Pfarre wird seit 2001 am Schmerzhaften Freitag in der Kapelle Kroisbach gefeiert (Kapellenpatrozinium). Danach gibt es eine Agape durch die Kapellengemeinschaft.

   

Helene Perthold

   
  dechantskirchen@graz-seckau.at