Geschichte der Pfarre
     

  

 

Dechantskirchen ist die älteste Pfarre im Dekanat Vorau, älter als das Stift Vorau.
Das Gebiet um das heutige Dechantskirchen gehörte im 12. Jahrhundert dem Erzbischof von Salzburg. Es musste   allerdings erst gerodet und besiedelt werden. Der Dekan Otakar von Fischau hatte das Zehentrecht. Dieser errichtete um 1150 an der alten Römerstraße mitten im Urwald eine Kirche zum hl. Stephanus, dem Patron der Reisenden. Vom Gründer Dekan Otakar leitet sich der Name Dechantskirchen ab.
Dechantskirchen wurde im Jahre 1161 zur Pfarre erhoben. Zum ursprünglichen Pfarrgebiet gehörten Friedberg (bis 1209), undSt. Lorenzen am Wechsel (bis 1300).

Bei der Pfarrgründung von Rohrbach im Jahre 1966 ist ungefähr ein Viertel des Pfarrgebietes nach Rohrbach  gekommen.

 

 

Die Pfarrkirche ist ein spätgotischer Bau. Sie dürfte um das
Jahr 1470 errichtet worden sein. Später hat sie eine barocke Ausgestaltung erhalten.
Auffallend am Hochaltar (1725) ist das Bild von der Steinigung
des hl. Stephanus. Stephanus ist Pfarrpatron.
Von großer Bedeutung sind die beiden Apostelfürsten Petrus
und Paulus. Sie sind am Hauptaltar und in der Sakristei
zu sehen.
Die Altarraumgestaltung(1998) wurde vom Künstler Augustin Schütti durchgeführt. Die Sedilien, sowie Vortragskreuz und Ständer hat der Künstler in Ton modelliert und anschließend in Bronze gegossen. Vom selben Künstler stammt die Mutter Teresa (2003), die Patronin der Nächstenliebe und der Sterbenden. Sie ist im Jahre 2003 von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen worden.

 

 
   
  dechantskirchen@graz-seckau.at